InterPhaSe
Die integrierte Plattform für Peer‐to‐Peer Energiehandel und marktbasiertes Netzengpassmanagement durch Sektorenkopplung
Projektinhalt

GESAMTZIEL
Erstellung einer integrierten Plattform für den sektorgekoppelten P2P-Strom- und Wärmemarkt mit aktiver Netzführung und marktbasierter Nutzung von Flexibilitäten.
Das Forschungsprojekt InterPhaSe entwickelt eine integrierte Plattform für den P2P-Handel von Strom und Wärme zwischen Prosumern und industriellen Akteuren. Über den reinen Energiehandel hinaus integriert das Projekt aktive Netzführung sowie sektorübergreifende Zustandsprognosen, um die Netzstabilität zu stärken. Durch diese Sektorkopplung und die Einbindung vielfältiger Marktteilnehmer gestaltet InterPhaSe den flexiblen Energiemarkt der Zukunft.
Teilziele

TZ1: Reale Netzintegration
Umsetzung nach SMGW, §14a EnWG, TAF10 (Mehrfamilienhaus)

TZ2: Attributbasierte Zugriffskontrolle
Flexibles Zugriffssystem über Sektor- und Marktgrenzen

TZ3: Manipulationsschutz
Erkennung und Abwehr von Marktmanipulationen in P2P-Märkten

TZ4: Lokaler Wärmemarkt
Wärme als handelbare Energiemenge im sektorgekoppelten Markt

TZ5: Übergreifende Zustandsprognose
Gemeinsame Betrachtung des Wärme- und Stromsektors mit NS + MS – Netzen

TZ6: Infrastrukturoptimierung
Grundlage für zukünftige kommunale Wärmeplanung nach §16 WPG

TZ7: Open-Source-Toolchain
Code-Generator für Energieagenten und Marktmodelle
Die Plattform

Erstellung einer vollumfänglich integrierten Plattform auf Basis spezialisierter Methoden und erprobten Konzepte.
Die InterPhaSe-Plattform ermöglicht es Prosumern, überschüssige Energie direkt an Nachbarn zu verkaufen und bei Bedarf Energie von ihnen zu beziehen. Darüber hinaus können Prosumer ihre Flexibilität dem Netzbetreiber anbieten, um Netzengpässe aktiv zu managen – beispielsweise indem das Laden eines E-Autos gezielt verschoben und dafür vergütet wird.
Technologisch basiert die InterPhaSe-Plattform auf dezentralen Software-Agenten; autonomen Systemen, die eigenständig agieren, miteinander kommunizieren und sich koordinieren. Diese Agenten repräsentieren sowohl einzelne Prosumer als auch Netzbetreiber und modellieren so ein intelligentes, vernetztes Energiesystem.

